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    "Das schwarze Schaf" für Bodo Wartke

    Abräumer des Jahres: Nach dem Gewinn bei den Wettbewerben „Tuttlinger Krähe" (Publikum), dem Preis der Hanns-Seidl-Stiftung für junge Songpoeten (Nachwuchs), dem Bundeswettbewerb für Gesang und dem „Schneestern" des Arosa Humorfestivals 2001 erhielt der 24-jährige Musikkabarettist Bodo Wartke nun auch noch den 2. Kabarettpreis „Schwarzes Schaf vom Niederrhein 2001". Die Plätze zwei und drei belegten Hans-Günter Butzko und Martin Hermann. Der mit 28.500 DM dotierte Kabarettpreis wird für besondere Leistungen auf dem Gebiet des politischen und gesellschaftskritischen Kabaretts verliehen. Der Wettbewerb wird alljährlich von den Städten Duisburg, Emmerich, Moers, Wesel und der Stiftung Mercator Duisburg ausgerichtet unter der Schirmherrschaft von Hanns Dieter Hüsch. Wartke spielt in seinem Programm „Ich denke, also sing' ich" selbstkomponierte klavierbegleitete Couplets und Chansons, selbstverfaßte Gedichte und Bühnenstücke - Tierisch satirisch, kritisch politisch, chronisch ironisch ...und immer ein bißchen bissig. Demnächst u.a. am 06.03. im Bürgerhaus Troisdorf, vom 02.-06.04. im Mainzer Unterhaus, vom 18.-20.04. im Freiburger Theater und vom 22.-28.04. im Senftöpchen Köln.

     

    Tegtmeiers Erben an Hennes Bender

    Nach der öffentlichen Vorausscheidung, die am 30.05.01 in den Flottmann-Hallen Herne stattfand, traten 9 Kandidaten im November im Finale um den mit 10 000 DM dotierten Tegtmeier-Preis und den mit 5000 DM dotierten Publikumspreis an.

    Beide ! Preise gingen an den Stand-up-Comedian Hennes Bender für seinen "Giftzwerg": Hennes ist Hennes, sein eigenes Original. Mit halblangen Hosen und knallbuntem Hemd sieht er aus wie ein zu heiß gewaschener Neckermann-Touri, entpuppt sich aber nach wenigen Sekunden als „Giftzwerg" mit der Redegeschwindigkeit eines Maschinengewehrs, der das Publikum beim Casting zu wahren Lachsalven hingerissen hat. Der Komiker und Autor aus Bochum mit reichhaltiger Radio- und Fernseherfahrung ist ein guter alter Bekannter der Kleinkunstszene des Ruhrgebiets. Gerade mal 'nen Kopf größer als 'ne Parkuhr, war er von 1992 - 1997 der sichtlich kleinere Teil des Comedy-Duo „Lengkeit gegen Bender". Seit 4 Jahren ist er solistisch als Stand-up-Comedian unterwegs.

    Den Tegtmeier-Ehrenpreis für ein herausragendes Bühnenoriginal der Kleinkunstszene erhielt  Piet Klocke, der Ehrenpreis für ein Lebenswerk ging an Hanns Dieter Hüsch. Die Ehrenpreise sind undotiert. Das Preissymbol ist jeweils eine ca. 8 kg schwere 'Tegtmeier-Kappe' aus Bronze. Das Finale moderierte ex-Tresenleser Jochen Malmsheimer.

     

    Bei der "IV. Newcomershow des Krystallpalast Varieté Leipzig"

    nahmen 11 Varietédarbietungen aus den Sparten Akrobatik, Jonglage, Komik und Gesang teil. Den Hauptpreis der Jury und damit ein Zwei-Monats-Engagement im Krystallpalast Varieté erhielt der Berliner Jongleur Thomas Endl. Sowohl seine Technik mit Bällen und Keulen als auch seine flotte Präsentation überzeugten. Den zweiten Hauptpreis, der durch Stimmzettelabgabe im Publikum ermittelt wurde, errang die mongolische Kontorsionistin Davaana Jargal. Die Schülerin des bekannten Duo Lodoi verblüffte mit unglaublicher Beweglichkeit und vier verschiedenen einarmigen Handständen. Ihr Preis ist ein Gala-Engagement im Rahmen einer der nächsten Premieren im Krystallpalast. Da die Leistungsdichte und Kreativität sehr hoch war lobten Varietédirektor Rüdiger Pusch und die Jury noch spontan Sonderpreise aus, z.B. an die Kölner Schlappseilakrobatin Thamar Hampe und an die "Baby Balls" aus Berlin mit ihrer originellen Akrobatikshow mit großen Gymnastikbällen. Die nächste Newcomershow im Krystallpalast wird im Februar 2002 stattfinden.


    Kabarett-Kaktus an Lizzy Aumeier und Verena Unbehaun

    Im Dezember wurde wieder der "Münchner Kabarett-Kaktus" in der Pasinger Fabrik vergeben. Verena Unbehaun aus Hamburg erhielt für ihr Programm "Operette aus dem Gefangenenlager" den Kaktus in der Sparte Anfänger. 

    Die Musikkabarettistin Lizzy Aumeier erhielt für ihr zweites Solokabarett "Auf BASS d ! - das letzte Jahrtausend" den Preis in der Kategorie "Fortgeschrittene". Zusammen mit Tatjana Shapiro am Klavier präsentierte die gebürtige Oberpfälzerin, die aus der Klassikecke kommt und erst seit zwei Jahren im Musikkabarett unterwegs ist, Kabarett zu klassischen Fragen wie: Wen inspirierte Mozart ? - Liegen die Wurzeln des Hardrock bei Händel ? - 1000 Jahre Musikgeschichte zwischen Mozart, Bizet, Wagner bis zu Deep Purple, Michael Jackson und Sting. Auf BASS d! am 06. und 07. März 2002 zu sehen in der Münchner Drehleiher.

    Im Passauer Scharfrichterhaus wurde am 12.12.01 zum 19ten Male das ScharfrichterBeil vergeben. Platz Eins ging an Jürgen K. W. Timm aus Köln. Timm gewann bereits im November  den Melsunger Kabarettpreis. Platz Zwei an Christoph Krall aus Knittelfeld und Platz Drei an Hubert Wolf & Bruno Reininger, Wien. Das Beil wurde dieses Jahr von der Kabarettistin Luise Kinseher überreicht.       

         

    "Gießener Comedy und Cabaret Cup" an Matthias Brodowy

    Und noch ein Preis: Der "Gießener Comedy und Cabaret Cup", ein Publikumspreis, wurde an Matthias Brodowy (1. Platz) und das Duo Naseweiss (2. Platz) vergeben.

    Die beiden Preisträger bekamen je einen Pokal und  zusammen 5000 DM. Die Veranstaltung fand in der Gießener Uni-Aula statt. Die Zweitplazierten Duo Naseweiß überzeugten mit ihrer Comedy-Artistik. Bruders & Ligmann bauen in ihre turbulente Show neben der atemberaubenden Hochrad-Artistik auch viel aktuelle Comedy ein. Sieger Brodowy erhielt bereits im September den Kabarettpreis "Scherzheimer Kuh".

    Angekündigt sind ihm auch der Kabarett-Förderpreis "Sprungbrett" des HANDELSBLATTS (Düsseldorf), dotiert mit 2500 Euro, Verleihungsveranstaltung am 9.4.02 im Düsseldorfer Komödchen und die "Emser Pastille", der Kabarettpreis der Kurstadt Bad Ems, der im Kurhaus Bad Ems am 28.4.02 verliehen wird und mit 1000 Euro dotiert ist. Bereits für das Frühjahr 2002 steht die Premiere des neuen Programms "UFOs über Berlin - das spacige Hauptstadtprogramm" an.  Wir sind gespannt auf die Preise für dieses Programm...!

     

    "Entdeckung des Jahres": Johann Köhnich

    So schnell kanns gehen: Vor einem Jahr hat sich noch niemand für den Nachwuchs-Comedian Johann Köhnich interessiert und keine zwölf Monate später ist er schon gefragt in den TV-Shows wie z.B. beim Quatsch Comedy Club (PRO 7), der Wochenshow bei SAT 1 und der RTL-Samstag-Spätnacht. Beim deutschen Comedypreis 2001 erhielt Köhnich den Preis in der Kategorie "Entdeckung des Jahres". Als "Beste Comedy-Show" wurde Was guckst du?! mit Kaya Yanar, als "Beste Comedyserie" Ritas Welt mit Gaby Köster, als "Beste Kino-Komödie 2001" "Der Schuh des Manitu", als "Beste Komikerin" Anke Engelke und als "Bester Komiker" Michael "Bully" Herbig ("Bullyparade") ausgezeichnet. Der "Ehrenpreis" ging an Rudi Carrell.

    Und wer Köhnich live noch nicht gesehen hat, kann dies am 08.04. im Opening der Freiburger Kulturbörse und vom 10.-21.04. im Hinterhoftheater München nachholen.


    Kappelner Literaturpreis an Ina Müller (queen bee)

    Der 11. Niederdeutsche Literaturpreis wurde an die Kabarettistin Ina Müller von queen bee verliehen. Müller präsentiert in ihren Programmen die niederdeutsche Sprache als ein lebendiges Mittel aktueller Unterhaltung in Kabarett und Comedy.

     

    Ravensburger Kupferle an Werner Koczwara

    Das mit 10 000 Mark dotierte Ravensburger Kupferle der Zehntscheuer ging je zur Hälfte an die Musikgruppe Steve Clayton & the Boogie Circus sowie den Schwäbisch Gmünder Kabarettisten Werner Koczwara. Koczwara feiert zur Zeit große Publikumserfolge mit seinem aktuellen Programm „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt", in dem er das deutsche Justizwesen mit seiner Bürokratie und den teils absurden teils lebensnah realsatrischen Fällen von Rechtsstreiten aufs Korn nimmt. Zur Freude von bis heute nicht nur rund 5000 Rechtsanwälten, sondern auch rund 50 000 Zuschauern in 200 Vorstellungen.

    Bamberger Händchen - Beim Festival „Bamberg zaubert" vor der zauberhaften Kulisse der Bamberger Altstadt gewann in der Sparte Jonglieren Herr Hundertpfund, alias Peter Weyel aus Freiburg den ersten Preis. Der zweite Platz ging an die Gruppe Drunter & Drüber. Platz drei an      Miss MineTTi. In der Kategorie Zaubern gewann Luke Wilson vor Werner Fleischer und Magic Pero.

     

    Morenhovener Lupe an Jürgen Becker & Freunde

    Wer hätte das gedacht: Nicht der Regenwurm - nein, der Archäologe ist der natürliche Feind des Bestattungsunternehmers, denn der eine holt das wieder raus, was der andere mühsam unter die Erde gebracht hat! Jürgen Becker, Martin Stankowski, Hermann Josef Berk und Wolfgang Jaegers nehmen die Arbeit der Archäologen gehörig auf die Schippe und erhielten für ihr Programm "Unger Uns" die 13. Morenhovener Lupe. Die Jury von KUSS (Kultur und Spektakel Swisttal-Morenhoven) zeichnete damit eine Gruppe aus, die sich erstmals aus Anlaß der Archäologischen Landesausstellung 2000 in Köln zusammenfand und aus einem promovierten Theologen, einem Grundschul-Rektor, einem Doktor der Psychologie und natürlich aus Jürgen Becker, dem „echte Kölsche" Vollblut-Kabarettisten besteht.

    Doch wen wundert´s, dass „Unger Uns" ein gutes Programm ist ? - Schließlich bieten 320 Millionen Jahre Nordrhein-Westfalen genügend Material für einen ausführlichen Rückblick... -

     „Tiefer kann man nicht bohren", befand die Jury anlässlich der Feier in der Burg Morenhoven und überreichte den „ältesten Kleinkunstpreis nördlich der Main-Linie" an die vier Gewinner bestehend aus vier Originallupen aus dem 18. Jahrhundert.

     

    Hofer Kabarettpreis Theresien-Stein an Christian Springer

    Der 36-jährige Münchner Kabarettist, Autor und Schauspieler Christian Springer erhielt den Hofer Kabarettpreis ,,Theresien- Stein'' für sein Programm "Türschlosspanik''. Die Auszeichnung besteht aus einem ,,Stein des Anstoßes'', der von dem Münchberger Udo Rödel künstlerisch gestaltet wurde.

     

    Kabarettpreis "Löwenzahn" an "Zwickmühle"

    Der Löwenzahn der Leipziger Lachmesse 2001 geht an das Kabarett-Duo Magdeburger Zwickmühle (Hans-Günther Pölitz und Lothar Bölck)

    für Ihr aktuelles Programm "Jenseits von Gut und Börse". Darin gehen sie der Frage nach, was einen denn dort im Jenseits erwartet. Und dabei stösst der Zuhörer auf die Welt der bösen Börse, die uns alle leider nicht zu Millionären gemacht hat, sondern zwischen Nikkei, Nasdaq, Dax und Nemax zwischen tiefer Depression und Pleitegeiern am Neuen Markt mal wieder vor Augen führt, wohin die Reise letztendlich geht: an die eigene Börse in der Hosentasche. Der Preis, der "Leipziger Löwenzahn", wird bei der Eröffnung der 12. Lachmesse am 3. Oktober 2002 überreicht. Vielleicht hat sich bis dahin ja schon der rauhe Wind an der Börse in ein spätsommerliches Hoch verwandelt... 

     

     

    2002-03-15 | Nr. 34 |