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  • Szenen Regionen :: Berlin

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    Berlin im Winter: Ziemlich tote Hose

    Vermelden wir zu Beginn eine Veränderung. Die neue, regelmäßige Comedyshow von Annette Kruhl (Trottoir IV/08) findet bereits nicht mehr in der Schöneberger Maigold-Bar statt. Nach einem kurzen Zwischenspiel im noch etwas illusteren Grünen Salon der Berliner Volksbühne hat sie nun eine neue Heimat im Kookaburra gefunden. Das Konzept der neuen Veranstaltungsreihe aber bleibt: Die Stand-up-Comedienne stellt pro Abend zwei bis drei Kollegen aus allen Bereichen der Comedy vor und führt mit eigenen Liedern und Nummern durch den Abend.

     Uli Masutheider ist von der Schließung einer weiteren Bühne in Berlin zu berichten: Der Wintergarten hat nach diversen Rettungsversuchen zum 1. Februar dieses Jahres endgültig den Schirm zugemacht. Wir erinnern uns: Zu Beginn der 90er-Jahre hatte André Heller das legendäre Kabarett an der Potsdamer Straße übernommen und zu einer beliebten Adresse für Akrobatik, Varieté und Großstadtglimmer gemacht. Bedauerlicherweise haben sich dafür in den letzten Jahren vor allem nur noch Touristen interessiert, und auch von diesen immer weniger.

    Dafür gibt es endlich mal wieder was Neues von Thomas Pigor. In den letzten Jahren war er vor allem mit immer neuen, stets erfolgreichen, witzigen, aber dennoch irgendwann abgespielt wirkenden „Volumen“ zu sehen gewesen. Nun hat er mit seiner Schwester, der Regisseurin Gertrud Pigor, eine musikalische Revue unter dem Titel „Erhöhte Temperatur – Ein Abend für Hypochonder“ erarbeitet, die im März auf der Bühne des Admiralspalasts Premiere hat.

    Und noch einer hat etwas Neues gewagt: Der Kabarettist Gerd Normann hat einen eigenen Verlag gegründet. Name: „Entenfuß-Verlag“. Mit Büchern hat Normann Erfahrung. Sein Sauerland-Krimi „Kalter Schlag“ hat sich gut verkauft, und der Wahlberliner tourt damit immer noch durchs Land. Sein neues Buch „Rüdigers Comeback“ spielt ebenfalls in Normanns alter Heimat Nuttlar, ist praktischerweise gleich im eigenen Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.

    Ansonsten scheint unter den Berliner Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstlern weitgehend Winterschlaf – oder wahlweise auswärtige Gastspiele – angesagt zu sein. Von Anny Hartmann bis Cindy aus Marzahn, von Tanja Ries bis Otto Kuhnle ist kaum etwas zu hören. Freuen wir uns also auf die wärmere Jahreszeit und hoffen, dass dann alle mit etwas ganz Neuem wieder auftauchen. 

    Redaktion: Susann Sitzler

     

    Termine Frühling 2009

     

    Wühlmäuse:

    01.04: Rainald Grebe mit neuem Programm (Kabarett)

    03.04.: Stephan Bauer mit neuem Programm (Kabarett)

    04.04.l: Horst Evers: Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen (Wortkabarett)

    05.04.: Martin Buchholz: Ich bin dann mal da (Kabarett)

    07.04.: Horst Schroth: Grün vor Neid (Kabarett)

    17.04.: Sebastian Krämer: Schule der Leidenschaft (Musikcomedy)

    18.04.: Hans Gerzlich: Geld für Alle (Kabarett)


    Pablo ZibesMehringhof-Theater:

    01.04.: H. G. Butzko: Spitzenreiter (Best-of-Kabarett)

    08.04.: Robert Griess: Geht’s noch? (Kabarett)

    06.05.: Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Chroniken (Kabarett)

     

    Kookaburra:

    01.04.: Karl-Heinz Helmschrot: Fast Faust (Kabarett)

    04.04.: Laugh Olympics (Impro-Show in Englisch)

    05.04.: Open Stage

    14.04.: Comedy Cocktail: Annette Kruhl präsentiert Anny Hartmann, Volker Surmann und Hieronymus

    27.04.: Markus Jeroch: Literarieté

    AdNr:1045  AdNr:1072



    2009-03-15 | Nr. 62 | Weitere Artikel von: Susann Sitzler