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    Coaching für Kleinkunst-Programme

    Ein spezielles Coaching-Angebot für Kleinkunst-Programme bietet das “Spindoctor¢s House” in Füssen, am berühmten Schloß Neuschwanstein, an: Vielen Künstlern geht es nicht um eine völlig neue Technik, die erlernt werden muß, sondern um eine ansprechende(re) Präsentationsform des vorhandenen Könnens.

    Im Ostallgäu gibt es nun einen Ort für alle diejenigen, die sich weiterentwickeln wollen, neue Konzepte brauchen oder auch nur ihre vorhandenen Darbietungen aufpeppen möchten. Das Wort “Spindoctor” kommt aus dem Englischen und beschreibt Berater, die im Hintergrund am Erscheinungsbild eines Politikers arbeiten. Detlef Winterberg zog von Berlin zum Alpenrand und eröffnete dort ein Coachzentrum für Künstler jeglicher Coleur. Seit mittlerweile 20 Jahren gehört der Berliner zur darstellenden Zunft und hat so ziemlich in allen Bereichen seine Erfahrungen gesammelt. Angefangen mit Straßentheater, allein oder als Duo mit Frederico de Franken und später mit Oliver Groszer, Mitbegründer des Scheinbar Varietès in Berlin. Er hat gemeinsam mit Kai Eikermann in der Deutschen Oper Berlin getanzt, eine Mimenausbildung in Paris absolviert, im damaligen französischen Staatszirkus “Gruss” gespielt, den Rockzirkus “Gosh” mitbegründet. Seit fünf Jahren ist er als Stand-Up Comedian tätig und führt parallel dazu Regiearbeiten bei verschiedenen Projekten aus. Durch die regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Varieté Camälion konnte Winterberg sich eine solide Basis schaffen, die über bloße Regieführung weit hinausging.

    Winterberg sieht sein Zentrum im Stadtkern von Füssen nicht als autoritäre Schule im üblichen Sinne, eher als eine Art Praxisanleitung. Er versucht bestimmten Problemen auf den Grund zu gehen um sie dann zu lösen. Sei es ein Charakter, der im Laufe der Jahre “totgespielt” wurde und dem nun wieder neues Leben eingehaucht werden soll, oder eine Diabolonummer, die ein hübscheres Kleid braucht, ein Zauberer ein anderes Outfit, ein Komiker mehr Selbstbewußtsein. etc. - Das heißt nicht, daß in drei Tagen aus einem Fiat ein Ferrari gemacht wird. Man kann aber dem kleinen Wagen einen stärkeren Motor einbauen, breitere Reifen installieren, neu lackieren, das Dach abschneiden und man hat ein Cabrio, das keiner mehr übersieht. Die Technik verändert sich im Laufe der Jahre geringfügig, aber mit neuer Musik und einem zeitgemäßeren Charakter ist die Darbietung nicht wieder zu erkennen. Profis aus ganz Deutschland kamen bereits (für 1-3 Tage) zu ihm und feilten gemeinsam an ihrer Darbietung. Eine Referenzenliste (Top-Künstler aus den Bereichen Comedy, Show-Acts, Akrobatik u.a.) möchten wir hier aus Diskretionsgründen nicht öffentlich machen. Sie kann aber bei Detlev Winterberg angefordert werden.

     

     

     


    2001-09-15 | Nr. 32 |