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    Denken lohnt sich.

    Der Mensch hat keine Reißzähne, keine Krallen und ist meist nur kümmerlich behaart. Denken ist das einzige, was wir wirklich gut können.“ Und genau deshalb ist es Thema von Vince Eberts
    Programm „Denken lohnt sich“.

    Der Diplom-Physiker bleibt dem Wissenschaftskabarett auch nach seinem Erfolgsprogramm „Urknaller – Physik ist sexy“ treu. Er denkt sich intelligent und mit großem Wortwitz durch alle Lebensbereiche, auf der Suche nach dem Beweis, ob es lohnt „die Birne einzuschalten“.

    Aus dem Wissenschaftler mit Karopullunder-Image ist ein smarter, gutge­kleideter Denker geworden. Aber auch inhaltlich geht er diesmal einen Schritt weiter. Er ist kritischer und macht nicht halt vor unbequemen
    Themen.

    Konsumverhalten, Fernsehköche oder Klimawandelhysterie – Vince Ebert hält dem Publikum den Spiegel vor – und man kann nicht aufhören darüber zu lachen. Er erklärt, provoziert und im nächsten Moment entspannt er die  Situation mit einem Gag. Er ist Meister für brüllend komische Bilder aus dem Alltag. Ob in der Natur, der Wissenschaft, Politik oder innerhalb menschlicher Beziehungen – Vince Ebert stößt immer wieder auf große Denkfehler. „Wärme dehnt die Dinge aus. Deswegen sind die Tage im Sommer länger. Klingt logisch, ist aber falsch“.

    Und er muss im Verlauf des zweistündigen Programms immer wieder feststellen, dass „geistiges Tieffliegen“ nicht unbedingt erfolglos ist.

    TR: Lohnt sich Denken wirklich?

    VE: Die erfolgreichste Spezies auf unserem Planeten sind Bakterien und Mikroorganismen. Also paradoxerweise Lebewesen, die jetzt nicht unbedingt für ihre Geistes-blitze bekannt sind. Einzeller, Flechten oder Amöben existieren seit Milliarden von Jahren, weil sie genau ein Lebensmotto haben: Ball flach halten, kein Stress, möglichst wenig Denken! Das ist der Schlüssel zu einem langen ­Leben.

    TR: Ist das die Botschaft an Dein Publikum?

    VE: Nein. Auf keinen Fall. Denken lohnt sich immer! Viele Menschen denken ja hauptsächlich mit dem Bauch. Leider haben Forscher im Bauchraum keinerlei Hinweise auf Gehirnzellen gefunden.

    TR: Welche Themen liefern Dir die Ideen für Deine Texte?

    VE: Ich finde, sogar ein Kühlschrank ist inspirierend. Wenn ich vermute „Im Kühlschrank könnte noch Bier sein..“ und ich gucke nach, dann betreibe ich im Prinzip schon eine Vorform von Wissenschaft. In der Theologie dagegen werden Vermutungen in der Regel nicht überprüft. Wenn ich nur sage „Im Kühlschrank ist Bier!“ bin ich Theologe - wenn ich nachgucke, bin ich Wissenschaftler. Wenn ich nachgucke, nix finde und trotzdem behaupte, „es ist Bier drin!“, dann bin ich Esoteriker.

    TR: Was ist Dein Lieblingsbüh-nenrequisit?

    VE: Mein Gehirn. Da muss ich mir auch keine Gedanken machen, ob’s in meinen Kofferraum passt…

    TR: Welchen Kabarettkollegen schätzt Du ganz besonders?

    VE: Angela Merkel

    TR: Würdest Du in Dein eigenes Programm gehen?

    VE: Ich kenn’s ja schon, aber ich mag den Typen auf der Bühne… Warum also nicht?

     

    Künstlerinfo Vince Ebert
    Physiker und Kabarettist
    Programm: „Denken lohnt sich“
    Regie: Dr. Eckart von Hirschhausen

    Kabarettpreis des Handelsblatts 2007
    TV-Auftritte (Auswahl):
    Mitternachtsspitzen, Nightwash, Ottis Schlachthof, TV Total, Quatsch Comedy Club

    Kontakt:

    Herbert Management
    Ansprechpartnerin:
    Waltraut Moderow
    Tel.: 069-955 07-440
    Fax: 069-955 07-344
    info@vince-ebert.de
    2008-06-15 | Nr. 59 |