Trottoir Online Magazin / Künstler und Eventattraktionen

--- Trottoir Admin Ebene ---

 
 
 
Trottoir Header
Suche im Trottoir

Kategorien Alle Jahrgänge




Admin Bereich K10


Artikel - gewählte Ausgabe
Meist gelesen
Statistik
  • Kategorien: 66
  • Artikel: 3407
  • Szenen Regionen :: Rhein-Main

    [zurück]

    Deutsch für Wortgeschrittene

    ... nein, kein Schreibfehler! Das neue Programm des Sprachphilosophen Peter P. Peters ist ein Spiel mit Worten oder anders gesagt: Literarisches Kabarett um die deutsche Sprache. Augenzwinkernd behauptet Peters, „Deutsch für Wortgeschrittene“ sei keine Fortsetzung, sondern eine Wiedergutmachung für sein bisheriges Programm „Deutsch für Aufhörer“. Ein Schwerpunkt ist diesmal die Fonesie – das ist die Kunst, der Sprache tiefgehende Wahrheiten und Weisheiten abzugewinnen, indem man mehr dem Klang als der Bedeutung der Wörter nachgeht. Zum Beispiel so ein Satz wie: Lasst uns alle, die sich am lieben Leben laben, loben!

    TROTTOIR: Peter, du hast ja bereits einen wortakrobatischen Namen: Peter P. Peters – oder heißt du wirklich so?

    Peter P. Peters: Das ist mein Geburtsname, mit einem Paul als „middle initial“. Als Kind wurde ich damit gehänselt, aber inzwischen hänsele ich zurück und freue mich, dass ich mein Hirn nicht mit dem Ausdenken eines Künstlernamens belasten muss.

    Tr.: Okay – in diesem Fall wurde dir das Talent zur Sprachakrobatik praktisch in die Wiege gelegt. Wie begann denn deine Kabarettlaufbahn?

    PPP: Schon als Kind waren Ironie und Humor meine Welt, später habe ich dann über hundert Satiren einzeln in Zeitungen und Zeitschriften, aber bisher leider noch nicht als Buch veröffentlichen können. Erst in den 90er-Jahren habe ich mir aus viel Material und neuen Ideen Solo-Bühnenprogramme zusammengebaut: „Alles für die Kommunikatz“ (1996), „Deutsch für Aufhörer“ (2003) und „Deutsch für Wortgeschrittene“ (2009).

    Tr.: Besteht dein Programm aus Kabarett, Poesie oder Politik?

    PPP: 66 % Kabarett, 33% Poesie, 1% Politik. Die wohlfeile Häme und Sündenbock-Psychologie gegenüber den Politikern und die ewige Nachäfferei ihrer Stimmen geht mir ziemlich auf die Nerven.

    Termine: Peter P. Peters ist am 20. Januar um 20 Uhr im Salon Babylon in Frankfurt, Gutleutstraße 294. Weitere Infos und Hördemo unter rosehr.info/kleinkunst

    Aktualisierte Infos auf der Homepage: Peter P. Peters

    ArtNr:1073

    2009-12-15 | Nr. 65 |