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    Eine Kleine Weihnacht mit Otto Kuhnle und Frau Naaßner

    Und, schon etwas vor an einem dieser kalten Tagen im Dezember? Lust auf einen Abend mit Entgleisungen musikalischer und komischer Natur?

    Otto Kuhnle gilt als bundesweit einziger Schmuddelgroßillusionist: er tritt in Leopardenanzügen mit weißen Cowboystiefeln und weißen Häschenkostümen auf, zwingt Blumen zu aberwitzigen Stunts und zeigt mit Begeisterung seine Spontanwampe. Seine Shows sind Meilensteine der Trashcomedy und in der Damenwelt geniest er den Ruf als charmanter Testosteron-Bolzen mit Sexappeal.

    Herr Kuhnle ist jetzt für ein Weihnachtsprogramm mit der Konzertpianistin und -harfenistin Frau Naaßner eine Allianz eingegangen. Sie wagen den Balanceakt zwischen Klamauk, klassischer Musik und Unterhaltungsmusik.

    Frau Naaßner, die wohlanständige Liebhaberin hochgeschlossener Kleider, hat für den Abend eine perfekte Adventsfeier arrangiert und es hätte auch fast geklappt, wenn da nicht Otto Kuhnle mit seinen Unverschämtheiten wäre! „Je höher das Niveau, desto doller muss man auf die Kacke hauen“, lautet sein Credo und die Pianistin und Harfenistin Frau Naaßner legt die Meßlatte mit ihrem Können schon sehr weit nach oben!

    Wer also Spaß ums Herz, Musik auf die Ohren und Quatsch in den Kopf will, ist hier goldrichtig. Herr Kuhnle scheut vor nichts zurück, er zwitschert Sopranarien und macht selbst nicht als schwertschwingender Tenor vor Wagnerarien halt.

    Als Engelchen spielen sie einen Zyklus von Shaggys Angel bis zu dem sentimental auf dem Saxophon vorgetragenen Angel Eye. So richtig geht es bei Kuhnles Elvisreinkernation. Angetan mit einer selten dämlichen Kotlettenbrille und einem wunderbaren Rock n Roll Retrodress, heizt er dem Publikum mit Akkustikgitarre ein.

    Frau Naaßner hat es sich an der Harfe in einem rotsamtenen Niklaus-Mini (ein Geschenk von Herrn Kuhnle) gemütlich gemacht. So schön kann Weihnachten mit Kuhnle und Naaßner sein.

    Kurz und gut: Quatsch mit Musik, d.h. es wird genüsslich zu klassischer Musik auf die Kacke gehauen, ein Spagat zwischen derben Humor und zartem Harfenspiel, zwischen Wollen und Können, zwischen Otto Kuhnle und Frau Naaßner.

    Premiere hatte das Programm letztes Jahr in der Ufa-Fabrik in Berlin. Gespielt wird es von Ende November bis Ende Dezember. - Viel Spaß und ein kräftiges Halleluja!

    Kontakt: Tel. 0171-383 0505 oder www.ottokuhnle.de.

    2004-09-15 | Nr. 44 |