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    Figurentheater – Reflexionen über ein Medium

    Zu den wichtigsten Autoren des Verlags „Puppen & Masken“ zählt P. K. Steinmann. Der Titel eines seiner Bücher, „Figurentheater – Reflexionen über ein Medium“, kann als Programm seiner schriftstellerischen Arbeit angesehen werden. Seine erfolgreiche Theatertätigkeit – „die buehne, Literarisches Figurentheater Steinmann“ gehörte ab den 70er-Jahren zu den erfolgreichsten bundesdeutschen Ensembles – wurde immer begleitet von schriftlichen Zeugnissen jener theoretischen Überlegungen, die auf der Bühne in die Praxis umgesetzt wurden. P. K. und Benita Steinmann haben alle Puppenarten erprobt und eingesetzt, sie haben verschiedene Techniken miteinander kombiniert und sie gehörten zu den ersten, die eine offene Spielweise wagten. Aber ihre besondere Hinwendung galt der oftmals gering geachteten Handpuppe, deren theatralische Wirksamkeit sie in Modellaufführungen bewiesen. Mit P. K. Steinmannns neuem Buch „Die Theaterfigur auf der Hand“ liegt nun ein Standardwerk vor, das von der für diese Technik spezifischen Fragestellung zu den allgemeinen Grundsätzen des Berufes führt. Leider hat es das Schicksal gewollt, dass dieses Buch zum Vermächtnis seines Autors geworden ist: P. K. Steinmann verstarb im Oktober 2004. (Verlag Puppen und Masken Wilfried Nold, Tel. 0 69-72 20 83)

    Redaktion: Claas Hansen

    2005-09-15 | Nr. 48 | Weitere Artikel von: Claas Hansen