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  • Themen-Fokus :: Figurentheater

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    Geschichten zum Mitspielen


    Das Figurentheater Köln wurde 1980 von Andreas Blaschke gegründet. Gespielt werden – mit Hand- und Stabfiguren – Bearbeitungen der bekannten Kinder- und Jugendliteratur. Das Theater hat es sich zur Aufgabe gemacht, in den Stücken kindgerechte Inhalte mit einem künstlerisch hochwertigen Spiel zu verbinden, da gerade das Puppentheater für Kinder meist die erste Berührung mit dem Theater überhaupt darstellt.

    TROTTOIR: Puppentheater ist, wie du selbst sagst, oft der erste Kontakt eines Kindes mit der Bühne. Wie bist du zum Puppentheater gekommen?

    Andreas Blaschke: Meine ersten Begegnungen mit dem Puppentheater hatte ich als Kind, beim Hänneschentheater. Mit acht Jahren nahm ich an meinem ersten Puppenspielkurs für Kinder teil. Schon zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich einmal Puppenspieler werden wollte. Nach Kursen in der Landesarbeitsgemeinschaft für Puppenspiel in Königswinter habe ich mit 18 Jahren ein Volontariat im Hänneschentheater absolviert. Die Faszination des Puppenspiels ist für mich bis heute lebendig: leblose Puppen, Figuren und Gegenstände werden lebendig und sprechen eine eigene Sprache.

    TR.: Welches Repertoire spielst du?

    A. B.: Das Figurentheater Köln spielt Stücke der bekannten Kinder- und Jugendliteratur, von der „Kleinen Hexe“ über den „Räuber Hotzenplotz“ bis zum „Dschungelbuch“ und anderen. Außerdem haben wir mehrere Märchen im Programm, wie zum Beispiel „ Rumpelstilzchen“ und „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, sowie die Kasperstücke „Kasper und Seppel besuchen den Zoo“ und „ Ein verhexter Geburtstag“, außerdem Oster- bzw. Weihnachtsstücke wie „Ein Besuch beim Osterhasen“, „ Das Pfefferkuchenherz“ oder „Die Weihnachtswichte“.

    TR.: Auch Stücke für Erwachsene?

    A. B.: Das Puppenspiel vom Dr. Faust habe ich für Erwachsene auf dem Spielplan. Durch die Inszenierung des alten Puppenspiels in einer drehbaren Bühne, ähnlich einer großen Litfaßsäule, bekommt der Stoff eine zeitlose Aktualität.

    TR.: Glaubst du selbst (noch) an Märchen?

    A. B.: Ja natürlich – Fantasie ist etwas ganz Wichtiges beim Spiel und beim Umgang mit kleinen und großen Zuschauern. Märchen sind eine spannende Vorlage für ein Stück. Sie haben Dramatik, die handelnden Figuren sind fantastisch und es geht gut aus. Märchen haben ihren Zauber bis heute nicht verloren.

    TR.: Wo spielst du demnächst?

    A. B.: Am 20. und 21. März im Kinderheim Köln-Sülz, es gibt den Klassiker „Der Räuber Hotzenplotz“.

    2010-03-15 | Nr. 66 |