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    Kritik: Bodo Wartke: Den ganzen „Ödipus“ mit verteilten Rollen gespielt

    Und noch ’n Könner am Klavier: Bodo Wartke, mit 29 Lenzen auch schon seit zehn Jahren im Geschäft und vielfach preisgekrönt, hatte bei der Premiere seines dritten Programms „Noah war ein Archetyp“ im ausverkauften Alma Hoppes Lustspielhaus sein Fan-Publikum ebenfalls sogleich im Griff. Äußerlich ist er ein Schwiegermuttertraum – doch wer Wartke kennt, weiß, dass der adrette Schein trügt: Gelassen und fast beiläufig entkommen dem Mundwerk des Reim-Virtuosen absurde Alltagsbeobachtungen und geniale Spitzfindigkeiten. Dabei ist der Ex-Hamburger und Wahl-Berliner auch noch ein ordentlicher Rock’n’Roller und Klassik-Interpret. Mit Georg Kreisler vergleichen, wie oft geschehen, sollte man ihn aber besser nicht – dazu klingt er nicht politisch und gallig genug. Wartke hat eher etwas Keckes, wie weiland Peter Igelhoff. Er besingt „Andrea“, „Claudia“ und „Judith“, spielt den ganzen „Ödipus“ mit verteilten Rollen (Orakel: „Schon wieder so ’ne blöde Frage“). Politisch wird er nur bei „Monica“ – seinem Praktikantinnen-Song. Riesenbeifall.

    Redaktion: Ulrike Cordes

    2007-03-15 | Nr. 54 | Weitere Artikel von: Ulrike Cordes