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    Michael Ihringer: „Vorsicht: Liebe!“

    Trottoir: Michael, Premiere mit „Vorsicht: Liebe!“, und das kurz vor Weihnachten …

    Michael Ihringer: Ja, genau die richtige Zeit, mit romantischen und unromantischen Chansons über die Sache mit den Frauen. „Vorsicht: Liebe!“ ist eine ganz verrückte Mischung aus Chanson, Kabarett, Schauspiel und Gedichten geworden. Das kommt dabei heraus, wenn zwei erfahrene Theaterregisseure, ein Pianist und ein Schauspieler sich mit viel Spaß mit dem anderen Geschlecht befassen.

    TR: Das Thema Liebe ist ja immer wieder spannend. Worum geht es bei dir?

    MI: Gerade aus männlicher Sicht ist dieses Thema wesentlich vielschichtiger, als man uns immer weismachen will. So lästern die beiden Jungs auf der Bühne zwar vordergründig über diverse Verflossene und sind schnell mit Patentlösungen zur Hand, wie man eine Frau los wird. Auf der anderen Seite offenbart sich aber auch, wie schwer es ihnen dann fällt, solche Trennungen und all die anderen Liebesfragen zu bewältigen. Da ist neben viel Humor auch richtig tiefes Gefühl zu sehen.

    TR: Welche Chansons hast du so in deinem Programm?

    MI: Mir haben es vor allem schräge Titel angetan, bei denen das Ende vom Lied nicht immer schon beim Vorspiel klar wird. Das sind oft weniger bekannte Stücke, etwa von Georg Kreisler, dem Großmeister des schwarzen Humors, oder manch längst vergessen geglaubte Revuemusik aus den Zwanzigern. Beispielsweise haben wir einen Hollaender ausgegraben, der die wahre Geschichte von Rotkäppchen erzählt.

    TR: Wird es demnächst auch eine CD von dir geben?

    MI: Tatsächlich ist gerade ein sehr schöner Live-Mitschnitt mit allen Titeln des Programms herausgekommen. Ich sage nur eins: Weihnachten!

    2007-12-15 | Nr. 57 |