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    Personalien Rita Baus

    Als Harald Schmidt 1998 der „Prix Pantheon“ verliehen wurde, rechnete kaum jemand ernsthaft damit, dass der sich den Preis persönlich abholen würde – zu gering erschien die hier ausgezahlte Summe im Verhältnis zum TV-Tagessalär des für seine Geschäftstüchtigkeit bekannten Entertainers. Aber Schmidt kam und machte deutlich, dass er sich dem Bonner Pantheon in besonderer Weise verbunden fühlte, lag hier doch einer der Ausgangspunkte seiner mühsam gestarteten Solokarriere. Seine Dankbarkeit verband er auch mit einem Namen: dem von Rita Baus. Schmidt ist keineswegs der Einzige, dessen Karriere durch die Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leiterin des Pantheon einen kräftigen Schub erfuhr. Auch Horst Schroth, Helge Schneider, Michael Mittermeier und Hagen Rether zählen zum Kreis der von ihr Geförderten und belegen den besonderen Blick der Pantheon-Mitbegründerin für Talente. Natürlich kam all das auch dem Haus selbst zugute, das sie zusammen mit Rainer Pause zu einer Spielstätte ersten Ranges machte. Von den vielen innovativen Programmen, die sie in dieser Zeit mitrealisierte, seien hier nur der Prix Pantheon, die Karnevalsrevue „Pink Punk Pantheon“, die satirischen Vorlesetage und die in Zusammenarbeit mit dem Theater Bonn entstandene Reihe „Quatsch keine Oper“ genannt.

    Nun hat Rita Baus bekannt gegeben, dass sie das Pantheon verlassen wird, um künftig intensiver als Produzentin zu arbeiten – eine Tätigkeit, die sie in der Vergangenheit schon oft ausübte; so war sie u. a. für verschiedene Doppelprogramme von Rainer Pause und Martin Stankowski sowie für ein Doppelprogramm von Olli Dittrich und Bastian Pastewka verantwortlich. Baus, die sich weiterhin dem Pantheon verpflichtet fühlt, machte in einem Pressegespräch zusammen mit Rainer Pause deutlich, dass man um einen möglichst reibungslosen Übergang bemüht sei und ihr Weggang „keinen Einstieg in den Ausstieg von Rainer Pause als Geschäftsführer“ bedeute. Die künstlerische Leitung übernehmen ab Herbst 2005 Klaus Meier (Künstleragent) sowie Stefanie Rosner (Lustspielhaus / Lach- & Schießgesellschaft München).

    Redaktion: Guido Bee


    2005-09-15 | Nr. 48 | Weitere Artikel von: Guido Bee