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    Portrait: Johannes Kirchberg

    – oder: der Anfang einer großen Karriere –

    Er ist Skispringer, Text- und Songautor, Diplom-Musiker, Lyriker und Liedermacher. Johannes Kirchberg, in Leipzig geboren, im Vogtland aufgewachsen, ein Bühnentalent, das beobachtet werden muss. Das sensible, zurückhaltende Showtalent mit Charisma steht seit 1999 auf Kleinkunst- und Kabarettbühnen. Für seine Texte erhielt er 1997 in Hamburg den „Ernst Bader Preis“, für seine musikalischen Werke 1998 von der GEMA eine Sonderförderung, 2003 bekam er den Preis der Hanns-Seidel-Stiftung für junge Songpoeten, Nominierungen für die „Heilbronner Lorbeeren“(Sparte Kabarett) und das „Westspitzen Festival“ (Sparte Chanson). Er hatte Rollen in den ZDF-Produktionen „Dresden – der Brand“ (2005) und „Pfarrer Braun“ (2005). In Polen, Litauen, Frankreich und in der Schweiz nahm er mit Erfolg an Festivals, Gastspielen und internationalen Kulturtagen teil, und glücklich können sich die schätzen, bei denen er als singender Kabarettist auf der Bühne steht. „Mit fremden Federn“, „Der Mensch ist gut“, „Mich gibt’s nur zweimal“ und „Der Himmel macht blau“ hießen seine Programme. Seine Texte, dicht und intelligent, analysieren in wohlig-satirischer Tiefe den Alltag und die menschlichen Verhaltensweisen. Sie haben eine Botschaft, die trotz banaler Geschichten niemals an der Oberfläche bleibt: Gefühlvolle Balladen zwischen Lust und Frust, Melancholie und Weltschmerz gehaucht und lächelnd melodisch vorgetragen. Immer wieder stellt sich Kirchberg selbst infrage, als Exempel für alle. Seit seinen ersten Auftritten 1999 ist sein ständiger Begleiter am Flügel Enrico Wirth. Man muss sie beobachten, der von ihnen eingeschlagene Weg verspricht mit Sicherheit noch viel mehr. Die beiden sind ein eingespieltes Team, eine wahre Freude ist es, einen Abend mit dem Duo zu verbringen. Zu Gast waren sie in der Burg Uhlenhorst in Oldenburg.

    Redaktion: Klaus Groh

    2006-03-15 | Nr. 50 | Weitere Artikel von: Klaus Groh