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  • Themen-Fokus :: Puppenspiel

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    Puppenkiste erfreut Polizei

    GASTSPIEL FÜR DEN BUNDESTAG

    Unter den „verzückten“ Augen der Polizei hat die Augsburger Puppenkiste ein Gastspiel in Berlin gegeben. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestags war von dem Auftritt zu den „Tagen der Ein- und Ausblicke“ so begeistert, dass sie die Puppenkiste erneut einladen will.

    Den Polizeischutz verdankte das Team um Puppenkiste-Chef Klaus Marschall einer misslichen Situation. Hatten sie mittags im Paul-Löbe-Haus, wo normalerweise die Ausschüsse des Bundestags zusammentreten, im Foyer eine Traube von 120, 130 Zuschauern, so fand nachmittags zunächst kaum eine Familie in das Kinderzelt, das etwas abgelegen hinter dem Reichstag aufgebaut war.

    Doch die Puppenkiste wurde von aufmerksamen Polizisten beobachtet. „Sie schwärmten über den ganzen Platz aus und lotsten suchende Familien in unser Zelt“, erzählt Marschall. So war auch die zweite Aufführung von Paul Maars Geschichte „Das kleine Känguru und der Angsthase“ ein toller Erfolg. Die Kinder ließen es sich hernach nicht entgehen, das Känguru und den Hasen zu streicheln und auf den Arm zu nehmen – und sich fotografieren zu lassen.

    Klaus Marschall hörte immer wieder, dass Berliner Familien jetzt auch mal ins Puppenkiste-Museum nach Augsburg kommen möchten. Eigentlich ist es ja nicht weit: Die Crew mit den Puppenspielern Susi Striedl, Andrea Graf, Hans Kautzmann und Andreas Ströbl fuhr noch in der Nacht wieder heim. Nur von den prominenten Politikern bekamen sie keinen zu Gesicht. Der Bundestag gehörte am Samstag eben ganz den Berlinern.

    Redaktion: Claas Hansen

    2005-03-15 | Nr. 46 | Weitere Artikel von: Claas Hansen