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    Rastatt im Theaterfieber

    Internationales Straßentheaterfestival tête-à-tête vom 28. Mai bis 02. Juni 2002 in Rastatt

    Fast eine Woche lang wird Rastatt zum "Mekka" des Straßentheaters. Der künstlerische Leiter des Festivals Charlie Bick beweist dabei seine gute Nase für neue Trends: nachdem in den 90er-Jahren immer größere und spektakulärere Inszenierungen das Publikum teilweise an die Grenzen des Machbaren heranführten, ist jetzt wieder mehr Initimität zwischen Publikum und Künstler gefragt.

    Mit akustisch-visuellen Produktionen, Figurentheater und lebenden Skulpturen inmitten des Publikums wird Rastatt diesmal ein noch direkteres Forum zwischen Darstellern und Zuschauern sein. "Das Theatererlebnis hängt nicht von einer spektakulären Show ab, sondern spielt sich zu 50% in der Phantasie der Zuschauer ab. Eine bewegende Skulptur kann ebensolche Emotionen und Neugier beim Zuschauer auslösen wie große Bühnenaufbauten", so Bick.

    Rastatt als Grenzstadt ist nach wie vor der ideale Ort für ein produktives Aufeinandertreffen von Theatergruppen aus dem deutschen und französischen Sprach- und Kulturraum. Das tête-à-tête ist für alle Liebhaber des Straßentheaters eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick über aktuelle Tendenzen des Genres in beiden Ländern zu verschaffen, wobei diesmal auch höchstinteressante Newcomer-Gruppen aus Belgien zu entdecken sind. Die internationale Vielfalt kommt dabei keineswegs zu kurz: mehr als 40 Gruppen aus 12 Ländern werden in Rastatt zu Gast zu sein – einige mit Premieren und deutschen Erstaufführungen im Gepäck.

    Natürlich wird es die ein oder andere Großproduktion geben, sozusagen als großes Finale oder auch als Top-Act des Tages. Verraten wird dies jedoch noch nicht. Sechs Tage lang Straßentheater pur, von morgens bis spät in die Nacht. Seien Sie neugierig und buchen Sie doch einfach mal ein verlängertes Wochenende in Rastatt. Es lohnt sich! Infos demnächst unter: www.rastatt.de

     


    2002-03-15 | Nr. 34 |