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    Sascha Grammel lässt die Puppen tanzen


    Am 12. Januar 2010 gastierte der Bauchredner SaschA Grammel zum ersten Mal in den „Fliegenden Bauten“, Hamburg, mit seinem aktuellen Soloprogramm „Hetz mich nicht!“.

    Der Saal war restlos ausverkauft und selbst die Zusatzveranstaltung am 14. Februar bot zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses kaum noch Karten.

    Sascha ist einer der „Zauderer“, der sich aber auch längst als Solokünstler mit seinen Bauchrednerkünsten einen guten Namen gemacht hat - dies nicht nur bei den Fachleuten, sondern gerade in letzter Zeit auch verstärkt beim allgemeinen Publikum. Zahlreiche TV-Auftritte unterstützen seine Soloprogramme, die seit Anfang des Jahres fast überall stets ausverkauft sind. Das Programm, ein Mix aus glänzenden Bauchredner-Soli, viel Comedy und einigen Zauberkunststücken, beginnt mit Chapeaugraphie und endet mit schönen Schattenspielereien. Seine Dialoge mit den Puppen sind brillant und wunderbar gespielt. Leider Seine bieten die Zwischenconférencen nicht diese Originalität. Bei den Conférencen bedient sich Sascha häufig bei Standardwitzen, die schon vor ihm zig Comedy-Künstler benutzten. Dem Publikum war’s jedoch egal, es amüsierte sich köstlich und forderten Füße stampfend Zugaben.

    Sascha Grammel ist sympathisch, locker und ein Publikumsliebling von der ersten Sekunde an. Auch technisch ist Sascha Grammel sehr gut. Dies gilt nicht nur für das Bauchreden, sondern auch für die Zauberkunststücke. Seine „Geldschein-in-Zigarette-Routine“ ist ebenso perfekt wie die „Spielkarte-im-Mund“, zu der er dem Publikum einen Text zum Ablesen auf einer Stellwand zeigt. In einem privaten Gespräch nach seiner Show verriet Sascha, dass er in diesem Jahr sicherlich noch häufiger gerade im TV zu sehen sein wird. RTL plant einen Abend mit ihm und das Lable „Universal“ bringt in den kommenden Wochen die Show auf DVD heraus.

    Von Wittus Witt

     

    2010-03-15 | Nr. 66 |