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    Kritik: Tina Teubner "Nachtwut"


    am Piano Michael Reuter

    Tina Teubner erhielt 1999 den Förderpreis des Deutschen Kleinkunstpreises. Zu Recht. Denn ihr aktuelles Programm "Nachtwut - wir reissen alte Wunden auf" ist ihr bisher bestes. Tina kommt, um  mit dem Publikum Sylvester zu feiern, denn das tut sie immer, wenn es ihr gut geht. Im Millenniumjahr ist man ihr dafür sehr dankbar, dann hat man das schon mal hinter sich. Sie macht sich daran, Vergangenes zu resümieren und gute Vorsätze zu fassen, schließlich macht das an Sylvester jeder und da kommt einiges zusammen: Kindheit, Pubertät, Schulsport, Liebe und vor allem die verhasste Cousine ("Ich gehöre ja nicht zu den Menschen, die die Farbaura erkennen können, aber wenn ich das könnte, hätte meine Cousine irgendetwas zwischen zitronengelb und ockererbrochen."). Schön. Dazu erfreut sie uns wieder mit Liedern, die mal sehr handfest sind und mal so wunderbar in Traumwelten abgehoben. Der Mann, der ihr dabei mit Knabbergebäck und Klaviertasten zur Seite steht, Michael Reuter, begleitet so grandios, dass man sich hin und wieder am Sylvestersekt verschluckt. Das Programm "Nachtwut" ist übrigens auch auf CD zu haben und die ist erschienen bei [li:d] records.  

     

     

     
    2000-06-15 | Nr. 27 |