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    Kritik: Kabarett Von der Gosse zu den Sternen

    Das frivole Leben der Elfriede Grimmelwiedisch - Die Callas der Subkultur!

    Klofrau Elfriede Grimmelwiedisch ist seit fast zwei Jahrzehnten eine der bekanntesten Figuren in der Saarbrücker Fastnachts -Kultur. Mit derbem Witz und in entsprechender Stimmung erntete Ewald Blum mit seiner frivolen Show immer gewaltigen Erfolg.

    Nun sind Fastnachtsfiguren selten so angelegt, daß sie auch außerhalb der Saison vom Publikum gefeiert werden. Daß das hier trotzdem geschieht hat zwei Gründe: Mit Charlie Bick führt ein bekannter Theatermann Regie und gemeinsam wurden Figur und Programm komplett neu erarbeitet. Die Plattheiten sind entfallen - das Frivole ist geblieben.

    Das Setting: Elfriede hat  ihre Memoiren geschrieben - ein Buch mit dem sie dem erstaunten Publikum ihren Aufstieg zum Megastar erklärt, dabei ihre Herkunft aber nie verleugnen kann. In verschiedenen Episoden schildert die Grimmelwiedisch ihr Leben - wie sie zum Beispiel als Callas der Subkultur der Queen-Mom zum 98sten einen Flamenco dargeboten hat, wobei anstelle der sonst obligatorischen Kastanietten ein Gebiß für das Klappern sorgte.

    Das Programm ist gewürzt mit Indiskretionen und giftigen Bemerkungen gegen alle, die noch prominenter sind als Elfriede. Gespielt wird in „kaltnaggischem“ Dialekt (nach dem Geburtsort der Elfriede)  - allerdings so bereinigt, daß auch nicht orts- und sprachkundige mühelos folgen können. Termin: 12. November, 20 Uhr, Saarbrücker Schloßkeller

    weitere Termine ab Mitte November auf Anfrage unter: 0681-506-247

    1998-12-15 | Nr. 21 |