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    Rio Carnival

    Brasilien und Samba sind unzertrennbar miteinander verbunden. Feuer, Energie und Temperament des legendären „Carneval do Rio“ bringen die atemberaubenden Tänzerinnen des Samba-Brasil-Showballett Phoenix Samba auf die Bühne der rheinischen Metropole. Mitreißende Rhythmen, fantastische Kostüme und ein gehöriger Schuss Erotik lassen den Karneval Südamerikas aufleben. Vor etwa 300 Jahren entstand in Brasilien die außergewöhnliche Kampfkunst Capoeira. Die besondere Mischung aus Selbstverteidigung, Tanz und Folklore, besticht durch artistische Körperkunst zu heißen Rhythmen. Die Phoenix Capoeira-Gruppe begeistert mit einer außergewöhnlichen Akrobatik und Choreographie, in welche die Kampfkunstform noch sichtbar wird. Die Phoenix Batucada –Trommler bieten eine besonders schnelle Samba-Version mit ihren hochgestimmten Instrumenten im Zwei-Viertel-Takt. Gesungen wird bei der Samba-Batucada nicht. Stattdessen sorgen die Musiker mit ihren riesigen Percussion-Trommeln und weiteren typisch brasilianischen Instrumenten, wie dem Tamburin oder Samabarasseln für stimmungsvolle Begleitung. Eine wirklich „spritzige“ Nummer zeigt Ada Ossola im erleuchteten Wasserbecken und verbindet akrobatische, equlibristische und tänzerische Elemente zu einer ungewöhnlichen Kunstform. Aus dem Handstand taucht sie hinab in das halbrunde Wasserbecken, um sich gleich darauf mit einer graziösen Pirouette wieder empor zu schwingen. In ihrer zweiten Präsentation am Vertikaltuch, verbindet die Künstlerin Eleganz und Grazie zu einer Choreographie von fließenden Bewegungen und spektakulären Abfallern. Wo Ernesto Planas die zahllosen, bunten Schirme her nimmt, bleibt sein Geheimnis. Er läßt sie mit brasilianischem Charme und Humor reihenweise in der Luft erscheinen, bis der Bühnenboden davon übersät ist. Mit dem „besten Schirmzauber der Welt“ präsentiert der vielfach ausgezeichnete Zauberkünstler eine Darbietung, die mit wunderschönen optischen Requisiten und verblüffenden artbild_Natali_Bakun__Apollschnellen Effekten begeistert. Natalia Bakun (Bild links) hat keine Angst vor Ringen auf den Hüften. Ganz im Gegenteil, sie lässt sie grazil und mit tänzerischer Leichtigkeit um ihren Körper kreisen. Hier spürt man dynamische Lebensfreude, mit der die charmante Artistin zahllose Reifen bewegt und perfekt rhythmische Bewegung, Kontorsion und Hula-Hoop verbindet. Die Leopards bewegen sich wie riesige Raubkatzen auf der Bühne ganz nahe beim Publikum. Victor und Natalya Nebrat zeigen in Leopardenkostümen eine Darbietung, die in absoluter Perfektion Ästhetik und außergewöhnliche Akrobatik verbindet. Mittels katzenhafter Geschmeidigkeit verschmelzen Kraft und Eleganz. Eine Symbiose von Aufforderung und Hingabe, Mann und Frau, Mensch und Tier. Das außergewöhnliche Können der Künstler und die Exotik ihrer Kostüme machen diese Darbietung zu einem Fest für die Augen. Rio ist auch bekannt als „Stadt des Lichts“ und so entführt  Lemmi  die Zusachauer sowohl in seiner in seiner Feuerjonglage als auch Lichtjonglage mit computergesteuerten Requisiten in eine bezaubernde Welt. Die Schwerelosigkeit der jonglierten blinkenen Bälle und Keulen zaubert faszinierende, wundervolle Farben, Muster und Bilder in die Dunkelheit. Eine augeklügelt abgestimmte Lichtchoreographie lässt Musik, Artistik und Licht zu einer Einheit verschmelzen. Maiara Oliveira ist ein echtes „Girl of Ipanema“. Die ausgebildete in Samba-Tänzerin bezaubert mit ihrem Lächeln, in läßt mit ihrem Gesang die ganze Lebensfreude Brasiliens spürbar werden. Eine singende und tanzende Fremdenführerin par excellence, die mit Herz und Charme die artistische Reise nach Rio und in den Amazonas Dschungel begleitet. Ein schwungvolles Finale darf da natürlich nicht fehlen. Auf zu Rio am Rhein.

     

    „Weggezapped“ wird der Zuschauer im Varieté et cetera in Bochum. Bereits zum vierten Mal zapped sich Hypnotiseur Aaron live auf der et cetera-Bühne witzig, geistreich und charmant ins Unterbewusstsein von Freiwilligen. Er macht schier Unmögliches wahr und sorgt damit für Erstaunen und Begeisterung. Dabei erinnern seine mentalen Darbietungen diesmal an eine Quizshow, einen Krimi oder eine Liebesschnulze. So manch ein Freiwilliger kehrt da ohne Vorwarnung als TV-Star oder Filmheld auf die Hypnosebühne zurück. Das deutsch-spanische Duo Supanova versteht es, das Publikum mit einem einzigartig choreografierten Wiener Walzer am Trapez zu verzaubern. Sie vereinen graziöse Figuren mit großen Schwüngen und rasanten Hand-Fuß-Wechseln zu einer fesselnden Entführung in die hohe Kunst der Luftartistik. In einer Symbiose aus Kraft, Balance und Perfektion artbild_Oleksiy_Khilya__Varpräsentiert sich der junge Ukrainer Oleksiy Khilya (Bild links) mit einem selbstkreierten Handstand-Akt. Nach großen Erfolgen, u. a. beim Zirkusfestival in Monte Carlo, erobert der Sportakrobatik-Weltmeister nun solo die Bühnen der Welt. Pascal Häring zeigt eine noch sehr junge Akrobatikform, das Roue Cyr. In seinem körpergroßen Rad kreiert der sympathische Schweizer beeindruckende Bühnenbilder. In einer Hauswand, ihrem eigens kreierten Bühnenbild, zeigen Tania, Denis und Vados des Trio Batút eine kreative Sprung-Performance mit waghalsigen Sprüngen und beeindruckenden Salti aus luftiger Höhe in atemberaubenden Tempo. Eine ästhetisch wie artistisch hypnotisierende Hula-Hoop-Performance legt die attraktive Ukrainerin Irina Belkina aufs Parkett. Sie rockt die Bühne wie ein Hurrikan und ist ein festes Mitglied des berühmten Bingo Circus Theater aus Kiew, mit dem sie schon um die ganze Welt tourte. Zum Finale zappen sich alle Künstler für den großen Beifall auf die Bühne.

     

    Eine Wundertüte öffnete das GOP Varieté in Essen für das Publikum. Martin von Barabü ist fingerfertig und wortgewandt zugleich. Er verbindet Moderation und Zauberei auf faszinierende Art und Weise und greift dabei tief in die Trickkiste. Slapstick, Situationskomik, klassische Zauberkunststücke und Stand-Up-Comedy beherrscht der Österreicher alles und begeistert damit sein Publikum. Als roter Faden leitet er durch die Show „Wundertüte“ und sorgt dabei immer wieder für Lachen und Staunen. Das Duo „Strange Comedy“ zeigt auf der Bühne eine verrückte Mischung aus Zirkus, Illusionskünsten, Jonglage, Physical Comedy und Puppenspiel. Jason Mc Pherson und Shelly Mia Kastner trafen sich 1998 bei einer internationalen Tour des Cirque Ingenieux. Damals präsentierte Shelly ihre Trapeznummer und Jason seine Clownerie. 2006 gründeten die beiden Comedykünstler aus Kanada dann das Duo „Strange Comedy“ und sind seit dem gemeinsam unterwegs. Das noch sehr junge Duo Draifach macht seinem Namen alle Ehre. Die beiden Künstlerinnen zeigen gleich drei Darbietungen in der Show. Antonia nimmt die Männerrequisite, den Chinesische Mast, ganz für sich ein und zeigt eine spektakuläre Nummer mit Eleganz und Charme. Die 22jährige entdeckte ihre Leidenschaft für Artistik mit 12 Jahren und schloss 2011 ihre Ausbildung an der Artistenschule in Berlin ab. Dort traf sie auch auf Sarah, die mit ihrer Seiltanzdarbietung fasziniert. Mit graziösen Posen und waghalsigen Sprüngen zieht sie das Publikum in ihren Bann. Auch sie absolvierte 2011 die Artistenschule. Gemeinsam zeigen die beiden Artistinnen eine atemberaubende Partnertuchdarbietung mit schnellen Hand-und Fußwechseln sowie spektakulären Abfallern. Mit seinem technischen Können und seiner lockeren, charmanten Art wickelt Mirko nicht nur die Frauen im Publikum ganz schnell um den Finger. Mit jugendlicher Frische präsentiert der Berliner seine waghalsige Handstanddarbietung auf Koffern und wurde dafür 2011 sogar nach seinem erfolgreichen Abschluss der Berliner Artistenschule ausgezeichnet. Das international bekannte Jonglierduo Spot the drop präsentiert in der Show eine schräge Mischung aus Weltklasse-Jonglage, skurrilen Bewegungen, großartiger Musik und akrobatischer Komik. Niels Seidel studierte Partnerakrobatik und Jonglage an der Ecole Supérieur in Brüssel, Malte Steinmetz schloss seine Ausbildung am Centre for Contemporary Circus und Physical Performance in Bristol ab. Beide erarbeiteten sich gemeinsam in den letzten Jahren den Ruf als innovative Jongleure. Kraftvoll, sinnlich und zugleich leidenschaftlich präsentiert das Duo Mai seine Partnerakrobatik. Beide traten schon im Cirque fantastique und im Cirque du Soleil auf. Jede Wundertüte ist auch einmal leer, was im Gedächtnis bleibt sind die bunten Wunder.

    Redaktion: Hartmut Höltgen-Calvero

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    2013-01-20 | Nr. 78 | Weitere Artikel von: Hartmut Höltgen-Calvero