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    Mit Jonglieren zum Ziel

    Enggesetzte Termine haben uns fest im Griff. Wir essen, lesen gleichzeitig Zeitung und können mit halbem Ohr noch das Gespräch am Nebentisch verfolgen, während im Hintergrund die Nachrichten laufen. Das „Höher-Schneller-Weiter“ ist mittlerweile zum normalen Tagesgeschäft geworden. Tägliche Grenzüberschreitung wird so zur Normalität. Fast jeder muss täglich mit Ressourcen und Prioritäten jonglieren. „Deshalb sollte jeder, der jonglieren muss, auch „richtig“ jonglieren lernen!“ Dies ist zumindest die These bzw. Meinung von Motivator, Moderator & Jonglator Stephan Ehlers (46) aus München, der seit Jahren in Seminaren und auf Tagungen unterwegs ist und immer mehr Menschen in immer kürzerer Zeit das Jonglieren mit drei Bällen nach seiner REHORULI-Methode beibringt (www.rehoruli.de). Aus gutem Grund. Pro Tag werden weltweit 74 Milliarden eMails verschickt. Jeder Mensch muss etwa 10.000 Informationen täglich zwischen Aufstehen und Zu-Bett-gehen verarbeiten! Die Zeitabstände werden immer kürzer, um Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können. Das Jonglieren mit Bällen kann hier in der Tat hilfreich sein. Denn Jonglieren bedeutet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, zur Konzentration zurückzufinden, Stress abzubauen und neue Energien freizusetzen.

    Zugang zur inneren Leichtigkeit

    Jonglieren vereint sanfte Bewegung mit bewusster Entspannung und sorgt auch für einen direkt fühl- und messbaren Zugang zur inneren Leichtigkeit. Innere Leichtigkeit ist erforderlich, um Zeitdruck und/oder Informationslawinen beherrschbar zu machen. Leider erscheint vielen Menschen das Jonglieren-Lernen als schlicht zu schwer. „Ich kann gar nicht mit Bällen umgehen“ oder „Das ist sicher nichts für mich“ sind typische Reaktionen. Schade – denn es ist offensichtlich nicht so schwer, das Jonglieren mit drei Bällen zu lernen. Trainer und Jongleur Stephan Ehlers (www.ballaballa.com) beweist dies in seinen Trainments und Jonglier-Workshops. Bei einigen seiner Motivationstrainings stellte Ehlers sogar Weltrekorde auf (Guinnessbuch der Rekorde): Zuletzt, als 71 Telekom-Mitarbeiter nach nur 60 Minuten drei Bälle werfen und fangen konnten. Viele Prominente, u.a. Grimmepreisträger  Armin Rohde, Filmproduzent Bernd Eichinger oder Musik-Guru Justus Franz lernten ebenfalls bei Ehlers die Dreiballjonglage.

    Jonglieren fördert Gesundheit …

    Jonglieren wird heute von Ärzten gegen Stress und zur Kräftigung der Sehmuskulatur verschrieben. Es verlangt eine Art Konzentration, die als sehr heilsam gilt und die sonst durch Meditation oder im Tai Chi trainiert wird. Aus der Glücksforschung weiß man, dass man beim Jonglieren leicht in den so genannten "Flow-Zustand" gerät. Jonglieren regt Körper und Kreislauf auf natürliche Weise an. Deshalb kann es neben der Steigerung der Beweglichkeit auch zur Förderung der Ausdauer und Geduld genutzt werden. Auch die sensorischen Fähigkeiten werden beim Jonglieren geschult. Insbesondere das Auge. Der Umgang mit den Jonglierbällen schult das taktile Empfinden und stärkt zudem das Zeit- und Rhythmusgefühl. Neueste Studien verschiedener Universitäten haben bewiesen, dass durch regelmäßiges Jonglieren das Gehirn sogar wächst. Auch bei Erwachsenen! Dies wurde lange Zeit für unmöglich gehalten und ist eine wissenschaftliche Sensation.

    … und steigert spürbar das Selbstwertgefühl

    Blockaden, Ängste, Innere Widerstände kennen wir zu Genüge, um Vorhaben nicht zu realisieren oder Herausforderungen nicht anzunehmen. Jonglieren hilft, die eigene, persönliche Souveränität zu stärken. Fehlendes Selbstwertgefühl ist in den meisten Fällen Ursache für Selbstsabotage in unterschiedlichster Ausprägung. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Selbsterkenntnis – die durch das Jonglieren bzw. Jonglieren-Lernen intensiv unterstützt wird – unterbinden die Wirkung der inneren Überforderungsmechanismen. Ein „stabiles“ Selbstwertgefühl mindert Angst vor Veränderungen und vor Fehlschlägen und bietet ein solides Fundament, das auch Schwierigkeiten verkraftet. Deshalb passt das Jonglieren auch ideal in die heutige Arbeitswelt.

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    2007-09-15 | Nr. 56 |