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    Kritik: Ein poetisches Stück aus der Dimitri-Küche

    Clown Dimitri tritt, vor allem zu Hause in seinem Theater in Verscio im Tessin, trotz fortgeschrittenen Alters noch immer auf mit seinen berührenden, hochpoetischen Solostücken. Durch die Compania und die Scuola Dimitri hat sich der „Dimitri-Geist“ weit verbreitet, weltweit. Immer wieder ist es eine wunderschöne Begegnung mit einer äußerst liebevollen Theaterform, wenn man „Dimitri-Ableger“ auf der Bühne am Werk sieht.

    Zum Beispiel in der Form des Théâtre de Minuit von Emmanuel Pouilly und Nancy Fürst. Beide sind Lehrer an der Dimitri-Schule, letztere auch eine ausgezeichnete Jazzsängerin. Zusammen hat das Paar das Stück „Srank“ kreiert. Es ist die Geschichte zweier Schränke bzw. Menschen, die in diesen wohnen. Alleine und ziemlich zufrieden – wenn bloß der Nachbar nicht wäre. Bis (und wie) die beiden zusammenkommen, sind Hindernisse zu überwinden, die allerhand an artistischem und vor allem auch zwischenmenschlichem Geschick erfordern. „Srank“ (bereits 2004 uraufgeführt, aber nur recht selten gespielt) ist eine überaus komische Lebens- und Liebesgeschichte, die zugleich tief geht und die Seele berührt. Typisch Dimitri halt – davon kann man nie genug bekommen.

    (Auftrittsdaten siehe www.ltdm.ch)

    Redaktion: Hans Bärtsch


    2007-09-15 | Nr. 56 |